Forschung

Das FIWI erforscht infektiöse wie nicht-infektiöse Krankheiten von Fischen und Wildtieren mit Fokus auf den Wechselbeziehungen zwischen Umwelt und Tiergesundheit ("Oekopathologie"). Kennzeichnend für die Forschung am FIWI ist die Verbindung von veterinärmedizinischen Fragestellungen (Pathologie und Pathogenese von Krankheiten) mit toxikologischen, ökologischen und epidemiologischen Ansätzen.

Zentrale Themen:

Erforschung infektiöser und parasitärer Krankheiten von Fischen und Wildtieren: Krankheitserreger gefährden in Zucht gehaltene Fische und Wildtiere, und sie beeinflussen die Dynamik freilebender Populationen. Zudem stellen Pathogene von Wildtieren ein Erreger-Reservoir für Haustiere wie auch für den Menschen (Zoonosen) dar. Die Untersuchung der Pathologie und Epidemiologie infektiöser Krankheiten von Fischen und Wildtieren schafft die Voraussetzungen zur deren Diagnose, Überwachung und Bekämpfung.

Erforschung der Wechselbeziehungen zwischen Umwelt und Tiergesundheit: Der Gesundheitszustand von Fischen, Wild- und Zootieren ist in hohem Masse von Umweltfaktoren beeinflusst. Das FIWI untersucht daher Auswirkungen natürlicher und anthropogener Stressoren auf die Gesundheit von Fischen und Wildtieren wie auch auf deren Empfänglichkeit für infektiöse Krankheitserreger.